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Verteilen von kostenlosen Alltagsmasken

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliches Handeln

Seit dem 27.04.2020 ist die Verordnung zum Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken bei Einkäufen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft getreten.

Was bedeutet die für jeden Einzelnen:

  • Personen ab 6 Jahre müssen im öffentlichen Nahverkehr also zum Beispiel in Bussen, Zügen, an Bahn- und Bussteige in Läden und Einkaufszentren, eine Alltagsmaske oder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es aufgrund einer körperlichen Einschränkung nicht möglich ist.
  • Trotzdem sind die Kontaktbeschränkungen und vor allem Abstandsregelungen weiter einzuhalten. Auch bei Alltagsmasken muss auf eine richtige Hygiene und Anwendung geachtet werden.

Viele konnten sich darauf einstellen und haben sich Masken gekauft oder angefertigt.

In Gemeinden gibt es Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen oder durch das fortgeschrittene Alter Probleme bei der Beschaffung einer Mund-Nasen-Bedeckung haben.

Wir vom Förderverein Altenhilfe wollen hier einen Beitrag für ältere Mitmenschen leisten.

Fleißige Mitglieder haben in Ihrer Freizeit bereits begonnen, waschbare Mund-Nasen-Masken zu nähen.

Der Ausschuss vom Förderverein hat zudem das Anfertigen von zunächst 50 Masken bei der Wäschenbeurener Nähstube Weber in Auftrag gegeben. Weitere 50 Masken werden folgen. Dafür hat der Förderverein Altenhilfe Wäschenbeuren einen Betrag von 600 € bewilligt.

Ab Donnerstag, den 30. April stehen zunächst ca. 100 Masken für die Verteilung zu Verfügung.

Vorrangig erhalten Mitglieder des Fördervereins Altenhilfe e.V. sowie Menschen im 3. Lebensabschnitt, je nach abgerufenem Bedarf auch Nicht-Mitglieder, vom Förderverein kostenfrei Masken, solange der Vorrat reicht und wir ehrenamtliche Helfer für das Nähen gewinnen können. Gerne auch gegen eine kleine Spende, die wie üblich der weiteren Vereinsarbeit zu Gute kommt.

Die Masken sind bei 60° waschbar, mit Gummiband und teilweise mit Drahtbügel. WICHTIG: Es handelt sich hierbei um kein medizinisches Produkt!

Die Masken schützen Sie nicht vor Ansteckung sondern Ihr Gegenüber! Die geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften müssen trotzdem unbedingt eingehalten werden!

Bitte traue sie sich und rufen sich Ihre Maske ab:

Telefonnummern:    07172/3298194

0170/1836736

07172/21697

0151/12426215

E-Mail:           Vorsitzender@Foerderverein-Altenhilfe-wb.de

Stellvertreter@Foerderverein-Altenhilfe-wb.de

Kassier@Foerderverein-Altenhilfe-wb.de

Schriftfuehrer@Foerderverein-Altenhilfe-eb.de

Gerne liefern wir Ihre Maske zu Ihnen nach Hause.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Näherinnen.

Sofern weiterer Bedarf bestehen sollte wären wir für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer oder Vereine dankbar, die sich der Sache anschließen wollen.

Ihr Förderverein Altenhilfe Wäschenbeuren e.V.

Peter Körber

Vorankündigung:

Aus gegebenen Anlass musste die Hauptversammlung bis auf Weiteres verschoben werden. Sobald die Versammlungsfreiheit aufgehoben wird, werden wir sie zeitnah einladen. Bei dieser Hauptversammlung ist der nachstehende Vortrag geplant:

Herausforderung Alzheimer – lebenswert leben auch mit einer Demenz  teilzunehmen.

Für dieses aktuelle Thema konnten wir Frau Sylvia Kern gewinnen.

Sylvia Kern war Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg und zweite Vorsitzende der Bundesverbandes der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Sie engagiert sich seit 1998 für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Sylvia Kern vertritt einen Selbsthilfeverband, der vor allem die Situation der direkt und indirekt Betroffenen im Blick hat: Es kann nicht nur um die Sichtweisen von Pflegenden gehen, nicht nur darum, wie sich Gesunde am besten um Kranke kümmern. Nötig ist ein differenziertes Bild von Menschen mit Demenz, die gerade in der Frühphase als mündige Mitmenschen ein Recht darauf haben, ernst- und wahrgenommen zu werden und Teil unserer Gesellschaft zu sein. Das geht nur, wenn wir ihnen Gehör verschaffen und unsere Helfer- und Profibrille ein wenig zurechtrücken…

„Alzheimer – was geht mich das an?“ Das fragen sich viele Menschen, obwohl das Thema Demenz mittlerweile in aller Munde ist. ist. Die Wenigsten wissen hier aber wirklich Bescheid. Sie haben meistens falsche Vorstellungen und große Angst vor der Auseinandersetzung mit Demenzerkrankungen.

Vogel-Strauß-Politik nützt aber nichts – wir werden lernen müssen, uns offen und konstruktiv damit zu befassen.

Das Leben mit einer Demenz ist nicht nur ein großer Einschnitt, sondern auch eine gewaltige Herausforderung. Das gilt für die Betroffenen selbst, vor allem aber auch für ihre Angehörigen und das gesamte Umfeld. Zu Beginn herrscht meist Rat- und Hilflosigkeit und im weiteren Verlauf zunehmende Überforderung vor. Der Alltag wird zur ständigen Herausforderung, oft begleitet von einer immer stärkeren sozialen Isolation.

Aber muss das so sein? Oder können wir auch lernen, unser Bild von Menschen mit Demenz zu verändern und offener und besser damit umzugehen? Menschen mit einer Demenzerkrankung werden immer mehr zu unseren Familien und zu unserem Alltag gehören. Und auch uns selbst kann es treffen – wir müssen nur alt genug dazu werden.

Was ist das nun für eine Krankheit, bei der man immer mehr vergisst und sich immer seltsamer verhält? Wie äußern sich Alzheimer und andere Demenzen, wer stellt die richtige Diagnose, wie verläuft eine Demenz und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Und ganz besonders wichtig: wie gehe ich mit einem demenzkranken Menschen um, wenn ich ihm gerecht werden will und auch mir selbst das Leben nicht unnötig schwer machen will? Wo finde ich darüber hinaus Unterstützung und Entlastung?

Wie gehen wir selbst, wie geht unsere Gesellschaft, unser Gemeinwesen nun mit diesen Menschen und ihren Angehörigen um? Ist eine Alzheimer- bzw. Demenzerkrankung ein Privatproblem, ein Einzelschicksal – oder betrifft sie letztlich uns alle? Welche Verantwortung haben wir hier und welche neuen Wege müssen wir beschreiten? Antwort auf alle Ihre Fragen gibt Ihnen Sylvia Kern in einem informativen und anschaulichen Vortrag. Selbstverständlich wird genügend Zeit für Nachfragen und Austausch sein!

Dieser lebhafte Vortrag wird ca. 2 h in Anspruch nehmen. Der Eintritt ist für Interessierte (auch Nichtmitglieder) frei. Spenden zur Finanzierung sind erwünscht.